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(Schlafbaum oder Seidenbaum)
Seine Blüten haben ihm seinen Beinamen eingebracht:
Sträuße von langen, rosafarbenen Staubgefäßen
in Puderquastenform mit einem weiß-gelben
Punkt an ihrem Ansatz. Sein sommergrünes
Laub ist gefiedert (gezahnte Blätter), was
noch zu diesem Eindruck von Leichtigkeit beiträgt.
Benötigt viel Sonneneinstrahlung und einen
gut drainierten Boden. |
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Die grüne Eiche, die Pubescens-Eiche und
die Korkeiche |
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(Quercus)
Diese drei Eichen sind sehr verschieden, aber
alle einheimisch. Nur die sommergrüne Pubescens-Eiche
verliert ihre Blätter. Die grüne Eiche
wird 10 bis 15 Meter hoch. Sie wächst sehr
langsam und erreicht ein hohes Alter. Früher
gab es große Eichenwälder, die heute
leider nicht mehr stehen. Die Pubescens-Eiche
(weiß, schwarz, oder aber Trüffeleiche)
ist am eindrucksvollsten und gilt als bester „Trüffelbaum".
Die dritte Sorte, die Korkeiche, erkennt man leicht
an ihrem zerklüfteten Stamm, der schon frühzeitig
„alt" wirkt. Den Schälvorgang
zur Gewinnung der Korkrinde, die für Flaschenkorken
und Isolationszwecke verwendet wird, nennt man
auf Französisch „Démasclage".
Eichenholz findet in der Tischlerei, im Bauwesen
und zum Heizen Verwendung. Die Früchte, die
Eicheln, gehören zur Ernährung der Wildschweine. |
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Die provenzalische Zypresse |
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(Cupressus sempervirens)
Ihre lange, kerzenförmige Silhouette ist
im Mittelmeerraum allgegenwärtig. In Alleen
oder einzeln in der Nähe von Häusern,
erhebt sie sich mit rassiger Eleganz. Zypressenhecken
sind ein idealer Windschutz. Das Holz der provenzalischen
Zypresse ist fäulniswidrig, kann etwa eintausend
Jahre alt werden und wird daher zum Aufforsten
unserer Region verwendet. In der Provence stellen
drei im Dreieck aufgestellte Zypressen das Symbol
der Gastfreundschaft dar. |
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Die runden Blätter dieses immergrünen
Baums strecken sich mit zunehmendem Alter. Der
Baum ist frostempfindlich. Man erkennt ihn an
seinem typischen Duft, der vielfach in der Pharmaindustrie
verwendet wird. Sein hartes und schweres Holz
ist unter Tischlern beliebt, wird aber auch von
Blumenbindern zum Dekorieren von Sträußen
verwendet. Es gibt mehr als 600 Eukalyptussorten,
die meisten davon stammen aus Australien und Tasmanien. |
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(Myrtacées)
Mit der Guave verwandter, kleiner Baum oder Strauch
mit oben dunkelgrün, unten grau-weiß
gefärbtem, dauerhaftem Blattwerk. Bedeckt
sich im Sommer mit einfachen, weißen oder
roten Blüten mit üppigen, sehr dekorativen
Staubgefäßen. Wenig bekannt ist, dass
dieser Baum auch Frucht trägt unter der Bedingung,
dass er nicht der Einzige seiner Art im Garten
ist und der Sommer warm genug war. Denn dann folgen
den Blüten grüne, schmackhafte Früchte.
Der Feijoa braucht einen gut drainierten Boden
und einen sonnigen Standplatz |
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(Morus)
Der weiße Maulbeerbaum wurde im 15. Jahrhundert
gemeinsam mit der Seidenraupenzucht aus Konstantinopel
importiert und in Frankreich verbreitet. Die „Magnaneries"
(Gebäude zur Seidenraupenzucht) mussten laufend
mit riesigen Mengen Maulbeerbaumblättern,
der einzigen Nahrung der Bombyx-Raupen, versorgt
werden. Seine Frucht, die Maulbeere, wird aufgrund
ihres Nährwerts verwendet (für Sirup
und Konfitüren), aber auch in der Medizin
(dank ihres starken Vitamin-C-Gehalts und ihrer
lindernden Wirkung bei Halsschmerzen). Der Baum
hat einen kurzen Stamm, der jedoch einen Meter
Durchmesser erreichen kann. Die Zweige bilden
eine Kugel, die Blätter wachsen sehr üppig.
Der schwarze Maulbeerbaum weist quasi identische
Merkmale auf, wird jedoch vom Bombyx weniger geschätzt.
Der Platanenmaulbeerbaum entsteht durch eine Veredelung
und entwickelt sehr breite, dunkelgrüne Blätter.
Im allgemeinen bildet er einen natürlichen
Sonnenschirm und ist daher ein beliebter Schattenspender. |
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(Olea)
Stammt sicher aus dem Mittleren Osten und charakterisiert
die Provence. Seine Blätter verleihen unseren
Landstrichen eine grausilberne Färbung, sein
knorriger Stamm ist leicht zu erkennen. Er trägt
Oliven, sein Öl und sein Holz werden im Kunsthandwerk
gern verarbeitet. Manche Olivenbäume sollen
über 1000 Jahre alt sein. |
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(Pinus Pinéa)
Sie ist wohl der schönste Nadelbaum, den
man an seiner ausgeglichenen Haltung und Form
erkennt. Für unsere Region ist die Schirmkiefer
charakteristisch. Ihren Nadeln entströmt
ein starker Duft, ihre Kerne, die Pinienkerne,
werden für Gebäck verwendet. Das Holz
findet im Bauwesen und in Tischlereien Einsatz. |
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Die Platane mit Ahornblättern |
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(Platanus acerifolia)
Die Platane gehört zu den sommergrünen
Bäumen. Ihre Blätter können 25
cm lang und 28 cm breit werden. Dieser Baum trägt
weibliche und männliche Kätzchen (Flaumkugeln)
an den Zweigenden. Die Platane ist die Baumart,
die der Umweltverschmutzung am besten standhält.
Sie wird nicht beschnitten und erreicht daher
eindrucksvolle Ausmaße. Leider fällt
dieser Baum oft Cryptogamen (Pilzbefall) zum Opfer.
Am berühmten „Place des Lices"
in Saint-Tropez stehen Platanen mit metallbereiften
Stämmen, die somit vorm Aufplatzen gehindert
werden sollen. |
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(ou Cocos Australis)
Es ist eine sehr schöne Palme mit langsamem
Wuchs. Ihre Palmenwedel wachsen gebogen, zum Stamm
zurückgekrümmt. Ihre blaugraue Färbung
trägt stark zu ihrem Charme bei. Die Frucht,
eine runde gelb-orange Dattel, schmeckt wie Kiwi
und Ananas und wird natur oder als Konfitüre
verzehrt oder auch zu Wein vergoren. |
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Es ist eine „falsche" Zwergpalme mit
breitem Stamm. Ihre Wedel sind fleischig und sehr
fedrig. Diese Palme wächst äußerst
langsam. Ihre Blüte kann 2 Meter hoch werden.
Sie entwickelt sich an der Stammspitze, zwischen
den Palmenwedeln. |
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Es ist eine Karikatur der Phoenix Canariensis:
Stamm und Blätter sind beeindruckend, allerdings
findet man diese Palme seltener in unseren Gärten. |
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Stammt von aus den Kanarischen Inseln und ist
an der Côte d'Azur weit verbreitet. Ihr
Stamm ist massiv, die Blätter sind lang und
geschmeidig (bis zu 5 Meter), die eingeschlechtlichen
Blüten wachsen in gelben Trauben. Dieser
Zierbaum wird in großem Ausmaß angepflanzt
und erreicht mit 10 Metern oder mehr eine beachtliche
Höhe. |
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ähnelt der Canariensis, ist jedoch schmächtiger:
Der Stamm ist dünner, die Palmenwedel sind
kürzer, dafür wächst sie jedoch
höher: 15 bis 20 Meter. Im Mittleren Osten
und in Nordafrika werden ihre Früchte (Datteln)
aufgrund ihres Nährwerts geerntet. |
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(Chinapalme)
ähnelt der Humilis in ihrer Form und Färbung
der Blätter, ist jedoch ein Baum. Der Stamm
ist fein und kann 8 Meter Höhe erreichen.
Der Blätterschaft ist glatt und dornlos.
Diese Palmenart verträgt Frost bis zu -10
°C. |
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ist die einzige Zwergpalme im Mittelmeerraum.
Sie wächst buschig, wie ein Strauch und entwickelt
mehrere Stämme, die man Köpfe nennt.
Die Schäfte sind mit kleinen, scharfen Zähnen
gespickt. Diese Palme gewinnt als Zierbaum zunehmend
an Beliebtheit. |
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ist eine kleine Palme mit origineller blaugrauer
Färbung. Ihr Stamm ähnelt in seiner
Form der Perrier-Flasche, ihr Wuchs ist sehr langsam. |
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(Robusta ou Filifera)
Bei dieser Palme sind der Stamm, die Palmenwedel,
ja eigentlich alles breiter und massiver als bei
ihren Artgenossen. Im Gegensatz zu den anderen
Palmen wächst sie sehr schnell. |
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